Freitag, 22. Juli 2011

Wallfahrt


Schon ein Weilchen her, aber da es ein wunderschöner Tag war, immer noch präsent: Die Wallfahrt des Dekanates Werdenfels.

Ich habe mich sehr gefreut, dass diese Wallfahrt dirket vor meiner Haustüre stattfand, ich frei hatte und der Wettergott uns einen blauen Himmel beschert hat.

Der Start war um 11.00 Uhr in der Pfarrkirche Wallgau, eine Jakobskirche - der heilige Jakob, der Jakobweg und das Pilgern waren Motto dieser Wallfahrt.

Nach einer Andacht marschierten ca. 100 gutgelaunte Menschen Richtung Krün. Unterwegs am Bildstock der "Schutzmantelmadonna" gab es den ersten Tagesimpuls mit Lesung, Texten und Liedern.

Da mein Zuhause in Sichtweite war, konnte ich schnell eine Toilettenpause einlegen und mir von meinem Erstgeborenen einen Strohhut ausleihen, der mir den weiteren Tag gute Dienste geleistet hat.



Ein kurzes Stück weiter, an der Kapelle Maria Rast auf den Buckelwiesen wurden wir mit Glockenläuten empfangen. Auch hier gab es eine Lesung und wir haben zusammen gesungen.

Weiter ging es auf der Hochstraße bis zur Goasalm, wo wir von diesen lustigen Gesellen empfangen wurden:



Hier wurde dann auch Mittagsrast gemacht. Als alle Pilger gestärkt waren, gab es eine weitere kurze Andacht, bevor wir uns dann auf die letzte Etappe bis zur Mittenwalder Kirche begeben haben.





Mit etwas über einer Stunde Verspätung zogen wir nach insgesamt ca. 10 km Wegstrecke unter Glockengeläute und Orgelspiel in die Mittenwalder Pfarrkirche ein, wo wir den Abschlußgottesdienst feierten. Dort gab es dann noch eine Besonderheit: Mittenwald selbst hat nur männliche Ministranten, die aus Krün und Wallgau mitgepilgerten Ministranten waren alle weiblich und haben zu viert den Altardienst versehen.

Dieser schöne Wallfahrts-Tag wird hoffentlich noch ein Weilchen nachklingen. Ich habe unterwegs nette Menschen getroffen, Bekannte und Unbekannte, habe interessante Gespräche gehabt und das Wandern und Singen hat mir gut getan und mir Kraft für meinen Alltag gegeben.

1 Kommentar:

  1. Du wohnst aber auch in einer Gegend, wo man sich ohnehin das ganze Jahr über wie auf Urlaub fühlen müsste.

    Sehr stimmungsvoll hast Du diesen Tag beschrieben.

    Alles Liebe, Sylvia

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