Sonntag, 18. Dezember 2016

Sonntagsfreude - immer noch Advent

Fünf Wochen dauert in diesem Jahr die Adventszeit - trotzdem verfliegen die Tage auf Weihnachten zu wie im Wind.

Im Gegensatz zum letzten Jahr bin ich leider zu müde, um Geschenke selbst zu machen und für große Einkaufsbummel. Und mit den Ideen für Geschenke tu ich mich heuer auch ein bisserl schwer. Trotzdem habe ich letzte Woche einige Packerl gepackt und auch schon verteilt.

Meine Krippenfiguren sind in der neuen Wohnung angekommen, Hirten und Schafe haben sich auf dem Feld versammelt


und Maria und Josef rasten auf dem Weg nach Bethlehem


An einer lieben Gewohnheit halte ich fest - am Mittwoch habe ich einen Urlaubstag für einen Ausflug ins Lieblingsstädtchen genommen. War ich doch schon am 2. Adventswochenende (mit meiner Schwester an ihrem Stand auf dem Weihnachtsmarkt der Hobbykünstler) und auch am 3. Adventssamstag dort, mag ich es einfach, gemütlich durch die schönen Geschäfte im Ober- und Untermarkt zu bummeln, begleitet von meiner Freundin Susanne. Zwei dringend notwendige Jeans habe ich erstanden, dazu ein Shirt und eine hübsche Jacke, außerdem ein paar Kleinigkeiten aus dem Eine-Welt-Laden. Dieses Jahr habe ich mich mit der Bahn auf den Weg gemacht, um im gemütlichen Kaffeekocher einen sooo leckeren Orangenpunsch genießen zu können. Müde vom Bücher- und Kalenderschauen in verschiedenen Geschäften kehren wir zum Abschluß eines schönen Tages auf eine gute heiße Suppe und ein kleines Bier (die Bahnfahrt muss sich ja lohnen) im Panlbräu ein.

Am Donnerstag verzichtete ich auf's abendliche Engelamt und auf ein Konzert des Gebirgsmusikkorps. Stattdessen versuchte ich ich mich in der Küche an Kartoffellebkuchen - es ist zwar kein Lebkuchengewürz im Rezept, aber sie schmecken sehr lecker und sind ein Mitbringsel für den Seniorenkaffee der Pfarrei.


Der Advents-Seniorenkaffee war dann am Freitag Nachmittag in meiner ehemaligen Pfarrei, wo ich ja noch bis Februar 2018 dem Pfarrgemeinderat angehöre. Meine Unterstützung für den Seniorenkaffee hatte ich schon vor langer Zeit eingestellt (es ging beruflich nicht mehr), aber nun galt es, eine der evangelischen Mitorganisatorinnen zu verabschieden. So habe ich einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen und alten (im wahrsten Sinne) Bekannten verbracht, anschließend gab's noch ein nettes Stünderl mit Tee und Ratsch bei meiner Krüner Freundin.

Am gestrigen Samstag war ich turnusmäßig mit Putzhilfe bei meiner Mutter dran (nach ihren beiden Schulter-OPs ist sie Gott-sei-Dank wieder recht selbständig, aber staubsaugen und Böden wischen geht noch nicht). Vorher habe ich hier im Dorfladen eingekauft und nebenbei einen Christbaum für Muttern erstanden. Hoffentlich findet das nette Bäumchen Gnade vor Ihren gestrengen Augen .... (Normalerweise ist Christbaumkauf mit Oma der Job vom Erstgeborenen, der dafür bislang notgedrungen die Geduld aufbrachte - nun hab' ich was gut *grins*).
Die Putzerei ging recht schnell vonstatten, sodaß ich noch genügend Zeit hatte, mich vor dem Konzert  

Samstag halb 4

in der Murnauer Kirche warm anzuziehen. Wie schon an den vorherigen Adventssamstagen (ich war letzte Woche zum ersten Mal in diesem Jahr dort) gab es ein vorweihnachtliches Konzert gegen eine freiwillige Spende. Gestern haben der Chor Art Capella (der Begründer dieser Konzertreihe), das Murnauer Bläserquintett und der Unterstufenchor des Gymnasiums ein schönes Programm zusammengestellt.

Aus der Idee, mich nach dem Konzert im Kaffeekocher mit einem heißen Kakao aufzuwärmen wurde nichts, hatte ich doch auf meinem Handy eine Nachricht, dass ein gemeinsames Abendessen in einem Indischen Restaurant in GAP mit Freundinnen auf dem Plan steht. So habe ich Natalie und ihre Hündin Tischka in Murnau aufgesammelt, das Geburtstagskind Susanne kam aus der Füssener Therme direkt zum Lokal und unsere Freundin Bruna, die grad eine Ausbildung zur Zugbegleiterin bei der Bahn macht kam ein paar Minuten später in ihrer schicken Uniform dazu. Ganz spontan ein netter Mädelsabend - nicht adventlich, aber trotzdem schön!

Statt dem Vorabendgottesdienst war ich dann heute früh im Engelamt in Partenkirchen und habe nun einen langen 4. Adventssonntag vor mir. Weihnachtskarten schreiben steht für heute ganz groß im Kalender :-)). Und natürlich werde ich meine Adventskalendertürchen öffnen. Mehr vom Briefadventskalender gibt's im nächsten Blogpost zu sehen.


Sonntagsfreude: Advent  
 
Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten:
Bild(er), Worte, Gedanken... die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, 
einfach gut tun oder ohne große Erklärung 
schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind :-))
 
Ursprünglich die Idee von Maria vom Kreativberg
jetzt bei Rita auf ihrem Blog Mit Hand und Herz zu finden.

Kommentare:

  1. So gemütliches Beisammensein gibt Kraft für den Alltag. Von Kartoffellebkuchen habe ich noch nie gehört, mache mich gleich mal schlau, sehen sie doch bei dir sehr lecker aus.
    L G Pia

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    1. Danke Pia, ich hab inzwischen den Link zum Lebkuchenrezept nachgetragen. LG, Christine

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  2. Maria und Josef sind auch bei uns noch nicht angekommen, liebe Christine. Aber bald sind sie angekommen. Dann kommt auch das Jesuskind in die Krippe. Ich wünsche Dir von Herzen eine besinnliche Adventszeit und viel Muse beim Schreiben der Weihnachtskarten. Herzlichst, Nicole

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  3. Da ist ja das Weihnachtsfest schon im Anmarsch - die Kartoffellebkuchen lassen mich neugierig werden. Hab´ das Rezept schon mal ausgedruckt!!
    Gute Woche,
    Luis

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