Sonntag, 15. November 2015

Sonntagsfreude - Samstag dahoam

Die ganze Woche schleppe ich einen doofen Husten mit, die Stimme ist nicht so, wie sie sein soll,
ich bin nicht krank, aber irgendwie fühle ich mich "bääähhh". Und so habe ich beschlossen, die geplante Wanderung mit meiner Freundin abzusagen und ein gemütliches Wochenende dahoam zu verbringen.

Ein Weg war aber dringend zu erledigen, drei Paketzustellinfos waren während der Woche in meinem Briefkasten gelandet. Also: nichts wie hin zur Poststelle.Vier Päckchen durfte ich mit heimtragen und es war schon fast wie Weihnachten, alles auszupacken:


Mein alter Mixer, der schon vor dreizehn Jahren mit mir eingezogen war, lag in den letzten Zügen. So habe ich mich entschlossen, mir ein neues Modell zuzulegen, zu dem das Zubehör passt, das ich schon habe. Wir haben keinen guten Elektro-Einzelhandel in der Nähe, den ich mit meinem Einkauf unterstützen möchte, daher habe ich den Internetkauf gewählt.

Der Inhalt des kleinen Päckchens ist ein Weihnachtsgeschenk, das nicht vor Ort besorgt werden kann, verraten kann ich es Euch nicht, frau weiß ja nie, wer hier mitliest.

Aus einem der Umschläge kam das neue Kabel für meinen Kobold hervor. Der gute Helfer hat schon mindestens 20 Jahr auf dem Buckel, er saugt wie eine eins, nur das Kabel habe ich zum zweiten Mal erledigt. Ich war froh, ein Kabel für dieses alte Modell im www gefunden zu haben.

Im zweiten Umschlag waren drei Adventskalender von hier, einen bekommt meine Mutter am Donnerstag zum Namenstag, der zweite geht auf die Reise zu meiner Patentante, nachträglich zum Geburtstag, der dritte bleibt bei mir.


Nachmittags habe ich mir einen "heile Welt"- Film angesehen und dabei mein Nähkästchen entrümpelt,
das war mehr als dringend notwendig.

Natürlich habe ich in den Nachrichten und den
sozialen Medien von den schrecklichen Ereignissen
in Paris erfahren. Ich bin immer wieder erschüttert,
wie Menschen mit dem Leben anderer Menschen
umgehen.

Mir fehlen die Worte, um hier zu schreiben, wie ich fühle
und was ich denke. Auf anderen Blogs habe ich sehr schöne posts zu diesem Thema gelesen, z.B. hier und hier.

Kurzzeitig habe ich überlegt, ob eine Sonntagsfreude passend ist. Ich habe mich für die Sonntagsfreude entschieden, denn ich denke das es wichtig ist, nicht in Angst und Starre zu verfallen, zu grübeln, ob ich angesichts des ganzen Leids auf dieser Welt mein kleines Glück leben darf. Ich denke, ich darf und wir dürfen unser Glück leben, denn dadurch entstehen positive Energien und Schwingungen, die diese Welt dringend braucht.

Abends habe ich bewussst auf Schreckensbilder im Fernseher verzichtet, sondern auf meinem Lieblingsradiosender ruhige Musik gehört, mich ausgeklinkt und einen gemütlichen Abend auf meinem Sofa verbracht.


Und ich denke, der Sonntag wird ähnlich verlaufen :-))

Sonntagsfreude: Ein gemütlicher Samstag dahoam


Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: 
Bild(er), Worte, Gedanken... die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, 
einfach gut tun oder ohne große Erklärung 
schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind :-))


Ursprünglich die Idee von Maria vom Kreativberg
jetzt bei Rita auf ihrem Blog Mit Hand und Herz zu finden.


Kommentare:

  1. Ja unbedingt - ich finde wir sollten uns die Freude ob dieser Grausamkeiten nicht nehmen lassen, denn das ist doch genau das Ziel dieser grausamen Menschen.

    Super, dass du noch einen Mixer gefunden hast der zu deinem Zubehör passt und sogar das passende Kabel zum Staubsauger.

    Hab einen gemütlichen Sonntag. Ich färbe gerade Wolle und bin später noch zum Kaffee und Kuchen bei einer lieben Freundin eingeladen.

    Liebe Grüße
    Sabine

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  2. Wie einfach wir es doch haben! Wie gut, dass es Ersatzteile noch gibt!
    Wieso müssen wir ein schlechtes Gewissen haben wenn es uns gut geht und wir zufrieden sind?
    Verwundbar werden wir immer sein, aber Sklaven der Angst sollten wir niemals werden.
    L G Pia

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  3. Sehr schöne Beiträge hast Du wieder eingestellt, liebe Christine! Besonders angesprochen haben mich die "grünen" Bilder, weil das auch meine Lieblingsfarbe ist.
    Ich verzichte abends schon seit dem Sommer aufs Fernsehen, weil ich beim Sticken viel lieber Audiobooks höre. Deine Strickecke sieht jedenfalls so gemütlich aus, dass sich eine Erkältung hier sicher nicht niederlassen wird.
    Eine angenehme Woche und ganz liebe Grüße von Sylvia

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