Samstag, 30. August 2014

Ich packe meinen Rucksack und nehme mit ...


... Regenjacke, Regenhose, Regenponcho, Regenkäppi,  Regenschirm



 und vorsichtshalber auch


man weiß ja nie :-)))

Ihr erinnert Euch, ich habe eine "Prinzessinnen-Pilgerreise
mit Gepäcktransport, Halbpension und 
Übernachtung in Gasthöfen im Einzelzimmer gewonnen,
darum packe ich in meinen Koffer 
(der gerade aus einem Urlaub mit dem Erstgeborenen
 im fränkischen Seenland zurückgekommen ist) 
außer Funktionskleidung, vielen Socken zum Wechseln,
einer dünne Leggins, einem zweiten Paar Wanderschuhe,
T-Shirts, Blusen, etc.
 
auch ein paar "Luxus"-Utensilien


Ich bin dann mal weg, fertig packen :-))

Morgen mittag geht es los,
mit Bus (direkt vor der Haustüre) und Bahn nach Regensburg,
wo ich mir eine Vor-Übernachtung im Hotel gönne,
damit ich am Montag pünktlich und entspannt am Treffpunkt bin.

Und weil ich mich freue und morgen Sonntag ist,
kommt dieser post noch zu Maria und Ihren Sonntagsfreuden.

Sonntag, 17. August 2014

Immer wieder sonntags ...

... war in den letzten Wochen schönes Wetter  :-)).

Schon vor zwei Wochen war ich am Sonntag unterwegs zur Maxhütte,
zum ersten Mal in diesem Jahr *schäm*, wo ich doch vom Balkon aus hinschauen kann


Damals war der Wetterbericht eher schlecht, 
und man konnte nicht sicher sein, ob es trocken bleibt.
So bin ich erst mittags mit dem Fahrrad los,
nicht wirklich eine Ahnung wohin ich wollte.
Unterwegs dreimal umdisponiert, dann in Wallgau das Rad hinter einen Baum gestellt
und über den Magdalena-Neuner-Panorama-Weg zur Maxhütte
(den Krepelschrofen habe ich mir gespart), viel zu warm angezogen,
viel zu wenig zu trinken dabei. Und keine Kamera ...
Das Wetter hat gehalten, das Fahrrad war noch da
und ich hatte einen sehr schönen Sonntag-Nachmittag.

Heute hat mich mein Jüngster mit dem Auto nach Wallgau zum Golfplatz gefahren
und ich habe den Weg über das Filzmoos genommen. 
Wunderschön ist es dort und sehr wenig Menschen sind unterwegs.



 
Meine Lieblingsbank (eine von zwei auf diesem Weg) 
steht im Schatten, trotzdem bleibe ich ein Weilchen dort
 

obwohl die Aussicht beim letzten Mal noch deutlich besser war :-))


Macht nix, ich habe ein sehr schönes Buch dabei,
das mit meine Freundin und Pilgerbegleiter-Kollegin Irmgard geliehen hat


und ich habe gleich Ideen und Lust für neue Pilgertage.


Das ist der Blick von der Maxhütte Richtung dahoam :-))
Bei dieser Aussicht genieße ich gerne Kaffee und leckeren Kuchen.

Für den Rückweg nehme ich dieselbe Strecke, sehe dabei andere Dinge,


genieße die Ruhe, das Plätschern eines Bächleins, 
entdecke Blumen und Schmetterlinge




und seltsames Getier, das in unseren Wäldern wohnt ;-)


An der Isar lege ich eine Pause ein


und mache mich dann etwas lustlos auf den Heimweg,
da die Pilgerreise naht, nehme ich nicht den kürzesten, aber den schönsten Weg.
Sonst fahre ich hier mit dem Rad und es zieht sich ...

Ich hänge mich in einer guten Entfernung an einen Nordic-Walker
mit strammem Schritt und bin dann doch relativ schnell in Krün an der Isarbrücke



Das letzte Stück Weg über den Kieselstein-Lehrpfad nach Hause 
brauche ich nur noch zur Hälfte gehen, der Junior meldet sich zufällig per Handy, 
als ich schon am Stauwehr bin und holt mich freundlich im nahen Gewerbegebiet ab.

Und nächstes Wochenende spaziere ich wieder zur Maxhütte,
a) weil's so scheee is und
b) um meine Schulden zu bezahlen, weil ich heute ohne Gelbeutel losgezogen war
(was ich allerdings erst kurz vor dem Bezahlen-Wollen bemerkt habe *Schweißausbruch*).
Gut, dass ich dort bekannt bin und anschreiben lassen konnte

PS: Letze Woche Sonntag war auch sonniges Wetter,
ein richtig schöner Sommertag, an dem ich einen halben Pilgertag
für die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Kreisbildungswerks gestalten durfte.
(Natürlich wie immer ohne Kamera ...)

Sonntagsfreude

Nachdem ich mich grad mit einem Buch "Schlank durch Achtsamkeit" beschäftige,
habe ich heute seit langem mal wieder nur gefrühstückt,
nichts nebenbei gelesen, nicht nebenbei im www unterwegs gewesen, kein Hörbuch gehört, 
nichts gestrickt, nicht wie am Arbeitsplatz schon Arbeitsabläufe gestartet, ...
nein, einfach nur gefrühstückt.

Und weil heute eeeendlich mal wieder blauer Himmel ist und die Sonne scheint, 
habe ich das auf dem (Nord-Ost-)Balkon getan.


Vorher habe ich mein Olivenbäumchen vom Stauwasser befreit
und mich mit langer Hose, gestrickten Socken und dicker Fleecejacke ausgerüstet.

Ich habe den Unterschied zwischen Erd-, Him- und Blaubeeren geschmeckt,
mir den cremigen  Quark auf der Zunge zergehen lassen, und die gehackten Mandeln geknabbert,
mir zwischendurch die Hände am Kaffeebecher gewärmt und den Kaffee genossen.

Ganz stimmt das "nur gefrühstückt" dann doch nicht,
denn zwischendurch habe ich die Aussicht genossen,


mich über das Geplapper der Kinder auf dem Ferienhof gegenüber gefreut,
über das "Nun waate doch maaaal" einer Frau in einer Radlergruppe geschmunzelt,
der jungen Nachbarin beim Fensterputzen zugesehen 
(vielleicht sollte ich das auch mal wieder tun), die Ihren Fensterwischer wie ein Fitnessgerät geschwungen hat
und überlegt, was die Gäste denken, die nach einer grauen, regnerischen Woche
an so einem Sonntag die Koffer ins Auto laden.

Das lauter und leiser werdende Geräusch des Bulldogs mit Mähwerk
hat mich nicht gestört,


genausowenig wie vorbei klappernde Walkingstöcke,
weil endlich wieder draußen gelebt wird !!!


Und gleich werde ich mit Buch und Strickzeug irgendwo in die Sonne gehen,
denn die 12 Grad auf meinem Balkon sind keine Wohlfühltemperatur.

Habt einen feinen Sonntag
und schaut vielleicht nach weiteren Sonntagsfreuden bei Maria.



Sonntag, 3. August 2014

Sonntagsfreude


Am Mittwoch hatten wir unseren Betriebsausflug.
Trotz fehlender Sonne und viel Nieselregen 
ein wunderschöner Tag im Naturwaldreservat Friedergries
(zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich dort vorher noch nie gewesen bin,
obwohl es nur ein paar Kilometer von meinem Heimatort und jetzigem Arbeitsplatz entfernt ist)

Mit einem Erlebnispädagogen, der den Tag mit gruppendynamischen Übungen
für uns gestalten wird,  machen wir uns auf den Weg

Anfangs ist alles noch grün (und oben ein bisschen grau)





Nach der Brotzeit auf einem erhöhten Platz, 
von dem aus man auch die Reste einer Staumauer sehen kann
(leider kein Bild, weil ich nicht in die Tiefe schauen kann)
gehen wir ein unten ein Stück Richtung der sog. Franzosenmauer



Danach bekommen wir von unserem Coach eine Aufgabe:
Im Kreis aufgestellt, schauen wir uns einen Partner für diese Übung aus und suchen auf dem Weg durch das trockene Bett der Friederlaine einen schönen Gegendstand für diesen Partner aus:

Die Steine sehen aus, wie mit goldener Wasserfarbe überzogen,
kommt leider auf dem Bild nicht so gut zur Geltung:


Reichlich schöne Dinge haben wir gefunden, 
diese dürfen wir dann mit einer kurzen Erklärung auf dem schönen Holzstück präsentieren
(ich bin bei solchen Dingen immer total gerührt ...)


Dann geht's hinein in den "Totwald", 
der dadurch entsteht, dass die Gesteinsmassen den Bäumen die Kraft zum Leben nehmen. 
Nur der Bergahorn trotz diesen Gewalten.


An der Höhe der Steine am Baum sieht man, 
wie hoch die Gesteinsmassen noch im letzten Jahr gewesen sind


"Morbide Schönheit" hat es mehrfach geheißen, als ich schon Bilder gezeigt habe,
das trifft es genau. Mir gefällt es, mit einem leichten Gruseln vor den Naturgewalten



Nachdem wir eine Weile über Stock und Stein, Wurzelwerk und kleine Bächlein gestiefelt sind,
kommen wir nach einem kurzen Linksschwenk auf eine sattgrüne Wiese
(leider mag das Lieserl die Farben nicht so schön wiedergeben)

Wie im "richtigen Leben" kommt nach einer Durststecke eine Oase :-))





Ob der Steinkreis wohl von Außerirdischen stammt *grins* ??

Es gibt noch einen Wasserfall von oben zu sehen,
(wo ich wieder passe)
danach machen wir Kaffeepause,
der mitgebrachte Kaffee und Kuchen schmeckt hervorragend.

Auf dem Rückweg, der am Waldrand entlang geht, fängt es nun richtig an zu regnen
und wir freuen uns, warm und trocken in einem Gasthof
leckeres vom Grill genießen zu dürfen.

Ein rundum gelungener Tag
und im Friedergries war ich bestimmt nicht zum letzten Mal.

Gerne teile ich meine Sonntagsfreude mit Euch
bei Maria auf dem Kreativberg.