Sonntag, 15. Juni 2014

und noch eine Sonntagsfreude


der heutige Tag mit Elke und Ihren beiden Kindern. Diesmal ging es nach an den Bayersoier See. (Susanne, danke für den tollen Tipp!!). Ich bin in den letzten beiden Jahren ganz oft in Bad Bayersoien gewesen, das Dorf ist ja Ausgangspunkt für meinen Lieblings-Pilgerweg. Aber ich kann mich nicht erinnern, jemals schon am See gewesen zu sein.

Gestartet sind wir - wie am Pilgertag auch - in der Brandstatt (wie immer raus aus dem Auto und schnurstracks auf's öffentliche WC). Auf dem Kapellenberg haben wir gemeinsam die dort übliche Tai-Chi-Übung gemacht, die Kriegergedächtniskapelle besichtigt und sind dann runter in die Dorfkirche gegangen.

Von dort aus gelangten wir über den kleinen Kurpark mit seiner Sonnenuhr-Ausstellung direkt zum See. Heute war ich nicht so fotografier-faul und habe einiges mitgebracht:







Wir wussten, dass es auf dem Seerundweg ein Moortretbecken gibt und so waren wir mit Badehosen und Handtüchern ausgestattet. Es ist erst ungewohnt, aber dann ein tolles Gefühl, durch das nicht allzuwarme Moor zu stiefeln und wir haben lange ausgehalten. Das Wasser in der kleinen Bucht ist angenehm warm, der ganze Schlamm ist gut wieder abgegangen. Mir hat es dort sehr gefallen, ich habe mir fest vorgenommen, bald wieder hinzufahren.


Was es letzten Sonntag zu heiß war, fehlte heute ein bisschen an der Temperatur. Dazu kam ein frisches Windchen, so wollte keiner im See baden.





Unterwegs gibt es einige ganz besondere Sitzmöglichkeiten, sie stammen von einer Aktion aus 2009:
oben links die "Bank der Weisheit", die Bank rechts heißt "Die Ruhe ist in der Bewegung".
Auf den Sitzen beim Foto lins unten waren unter dem PVC-Belag einmal die Namen der zwölf Apostel zu lesen, die hat der Zahn der Zeit allerdings schon verschwinden lassen. Die Sitzgruppe "Wings" unten rechts besteht eigentlich aus drei Elementen, eines davon war von einem Angler belegt, den ich nicht aufscheuchen wollte (wahrscheinlich hätte er sich auch nicht scheuchen lassen).





Wir haben uns viel Zeit für diesen wunderschönen Spaziergang genommen, sodaß wir erst gegen 15.30 Uhr beim Wirtshaus unserer Wahl ankamen und Glück hatten: Durchgehend warme Küche :-)).
Trotz der "vorgerückten Stunde" haben wir uns "Beim Kargl" ein deftiges Essen schmecken lassen,
Böfflamott, Ochsenbraten, Ente und Bärlauchspätzle - alles war superlecker - auch da war ich bestimmt nicht das letzte Mal.



Mehr Sonntagsfreuden findet Ihr bei Maria auf dem Kreativberg.

1 Kommentar:

  1. Das war bestimmt eine sehr schöne Wanderung, die du da unternommen hast.
    Ich finde es herrlich, wenn man zu Fuß durch die Natur gehen kann, die schönen Ausblicke und Eindrücke genießen kann.
    Wir machen alles nur per Auto, da mein Mann gehbehindert ist und nur kleinere Strecken laufen kann. .
    Die genießen wir dann aber auch. Man kann auch per Auto schöne Gegenden bewundern und die Natur in ich aufnehmen, halt vielleicht nicht so intensiv wie du es kannst, da beneide ich dich direkt etwas darum.
    Allerdings würde ich auch nicht mehr einige Stunden am Stück schaffen, da ich mit meinen beiden Knien die leidigen Altersbeschwerden habe ;-)
    Schöne Fotos hast du auch mitgebracht, es ist halt einfach eine traumhafte Gegend !
    Liebe Grüße
    Jutta

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